Angenehmer und bequemer konnte es wohl nicht sein, sich vor COVID-19 zu schützen: Bei einer ersten Impfaktion in der Tuttlinger STORZ-Zentrale ließen sich rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Vakzin von Biontec/Pfizer verabreichen...

Christoph Feger ist seit dem 01.07.2021 neuer Leiter des Bereichs Großprojekte beim Tuttlinger Verkehrswegebau-Unternehmen J. Friedrich STORZ Verkehrswegebau GmbH & Co. KG. Er folgt in dieser Funktion Karsten Roth, der zu Jahresbeginn die Leitung der Niederlassung Donaueschingen übernommen hat, den Bereich Großprojekte aber noch weiterhin führte. Feger war bislang als Technischer Leiter Großprojekte Stellvertreter seines Vorgängers.

„Wenn ich schon bei einem Straßenbau-Unternehmen arbeite, dann will ich auch wissen, wie man Straßen baut!“ Lea Wagner bringt ihre berufliche Neugierde selbstbewusst auf den Punkt. Die 19jährige gebürtige Aldingerin befindet sich im zweiten Lehrjahr zur Industriekauffrau, und sie ist überzeugt, mit ihrem Arbeitgeber STORZ „eine gute Wahl“ getroffen zu haben. Und deshalb wollte sie rund um die Firma mehr erfahren, als sie im Tuttlinger Vertriebsbüro bei STORZ Baustoffe mitbekommt.

Es hat zeitlich nicht ganz so geklappt wie eigentlich erhofft, aber vor dem „Wettergott“ sind auch Planer, Ingenieure und Bauleute machtlos. „Eigentlich hätten wir schon Anfang des Jahres den Gussasphalt aufbringen wollen auf der Neckarbrücke bei Rottenburg“, sagt der STORZ-Bereichsleiter Bauwerkinstandsetzung, Bernd Weimer. „Aber das Wetter hat uns im Januar durch einen länger andauernden Wintereinbruch mit tiefen Temperaturen einen Strich durch diese Rechnung gemacht. Dabei war es uns gelungen, den Untergrund mit einer Spezial-Grundierung bereits Mitte Januar für alles weitere vorzubereiten.“

Eine Vielzahl von Berufen lassen sich bei STORZ erlernen und ausüben. Allesamt erfordern sie Kompetenz, Können und Wissen. Ausbildungsleiter Herbert Aggeler stellt einen von ihnen vor: den Beruf des Land- und Baumaschinenmechatronikers, dargestellt am Beispiel des jungen Kollegen Robin Klein...

Der Blick ist ziemlich exklusiv, und die Kulisse war ziemlich explosiv: Aufgereiht vor Mühlhausen-Ehingen erheben sich fast zum Greifen nah die Hegauvulkane Hohenstoffeln, Mädgeberg und Hohenhewen. Deren letzte vulkanische Aktivitäten sind zwar schon sechs bis acht Millionen Jahren her. Ein letztes leichtes Erdbeben in dieser Gegend aber verzeichnete man erst vor einem Vierteljahrhundert. Geologen sagen: diese Vulkane schlafen...

Wollmatinger sind geduldig. Viele Jahrzehnte lang litt dieser Stadtteil im Nordwesten von Konstanz unter einem der größten Verkehrsnadelöhre im Stadtgebiet. Durch Wollmatingen quälten sich täglich Tausende von Fahrzeugen auf ihrem Weg in die Konzilstadt und aus ihr heraus – insbesondere durch die Fürstenbergstraße. Die Menschen hier haben sehnlichst auf Entlastung durch die Neutrassierung und den Bau der B33 gewartet. Jetzt dürfen sie sich zudem auf eine komplett sanierte und zeitgemäß gestaltete Achse durch die Vorstadt freuen. Unter der Führung von Oberbauleiter Josef Bosch und Polier Steffen Hess sorgen Storzianer seit Beginn des vergangenen Jahres für diese lange erhoffte Aufwertung der Fürstenbergstraße.

Über einen Kilometer lang zog sich im Mittelalter der künstlich angelegte Mühlbach hin zwischen Nußdorf und Überlingen, am Nordufer des Bodensees und auf halber Höhe. Er versorgte fünf Mühlen mit Wasser, welche Mehl für die Stadt und für ihre Umgebung mahlten. Die Breite dieses Kanals diente den Überlingern sogar als Längenmaß: sie betrug 2,26 m. Heute verläuft an der Stelle des historischen Mühlbachs die gleichnamige Straße. Ihr östliches Drittel wird derzeit von Storzianern unter der Bauleitung von Christian Fischer im Tief- und Straßenbau komplett saniert.

„Simonswinkel“ - so klingt Idylle! Dieses gleichnamige Sträßchen hält, was sein Name verspricht. Im friedlichen Schwarzwalddorf Friedenweiler schlängelt es sich den Berg hinauf und strahlt selbst an Werktagen eine Ruhe aus, um die viele Menschen die hiesigen Anwohner beneiden würden – nicht nur zu Corona-Zeiten. „Ja, wir arbeiten schon dort, wo andere gerne ihren Urlaub verbringen“, stimmt Polier Martin Messmer lächelnd zu. „Allerdings müssen wir derzeit den hiesigen Anwohnern ab und zu ihre Ruhe nehmen. Aber dafür bekommen sie auch eine wunderbar erschlossene und neu angelegte Straße!“

Es ist der einzige künstliche Berg auf der Baar bei Hüfingen, aber von ihm aus hat man einen grandiosen Panoramablick: Im Westen steigt die Landschaft langsam zum Schwarzwald hin an, im Süden erhebt sich der Fürstenberg, im Osten der Wartenberg, der nördlichste der Hegau-Vulkane, viele Millionen Jahre alt. Dieser Berg hier, auf dem Polier Francesco Cottito und seine Kollegen aus dem Bereich Deponiebau arbeiten, existiert jedoch erst seit einem halben Jahrhundert. Es ist die ehemalige Hausmüll- und Bauschuttdeponie des Schwarzwald-Baar-Kreises. Sie wird jetzt endgültig abgedichtet und rekultiviert.

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