Natursteinbruch

Der auf dem Rußberg bei Tuttlingen gelegene Steinbruch Eichen wurde vor ca. 160 Jahren erschlossen. Schon damals erkannte man die besondere Qualität des Juramarmor-Kalkgesteins. Nach dem Tuttlinger Stadtbrand 1803 wurde der Naturstein zum Bau von Bauwerken, Mauern und Fundamenten verwendet. Einzigartig ist seine Zusammensetzung und die bis zu 120 cm starken Einzelschichten. Charakteristisch sind Quarzeinschlüsse und Versteinerungen. Seine Farbe variiert von Rahmweiß über Goldgelb bis Rötlich Gelb. Die Blockgewinnung erfolgt wie in den zurückliegenden hundert Jahren durch Bohren und Abspalten. Nach dem mechanischen Abspalten werden die Blöcke nach Größen sortiert und nach Bedarf bearbeitet.

Der Naturwerkstein ist witterungs- und frostbeständig und findet seine Verwendung im Landschafts- und Gartenbau, als Wasserbausteine bei der Renaturierung von Flüssen, als Mauersteine für Hangsicherungen und als Einfassungen für den Gartenteich und als Gabionenmaterial. Eine weitere Besonderheit sind Ziersteine wie Findlinge und Katzenköpfe als Steinschmuckstücke für den Garten. Mit Größen bis zu 3 Tonnen