Azubi-Ausbildungstag 2019

Der eine oder andere Polier wird sich gewundert haben, als an einem Freitag im Oktober sein Azubi nicht auf der Baustelle erschien. Vielleicht wäre er sogar ein wenig neidisch geworden, hätte er gewusst, wo sich sein Lehrling stattdessen aufhielt – streng dienstlich natürlich. Er oder sie erlebten den diesjährigen unternehmensinternen Azubi-Ausbildungstag, und der hatte es mal wieder in sich!

Es ging wie jedes Jahr um Weiterbildung und um Teambildung. Denn beides ist in einem Unternehmen wichtig. Treffpunkt war die Firmenzentrale in Tuttlingen, dann ging es gemeinsam nach Neuhausen ob Eck ins dortige STORZ-Schotterwerk. Alexander Joos, Bereichsleiter Baustoffbetriebe, führte die rund drei Dutzend Gäste zusammen mit Werkleiter Zdenko Pavlak durch die Anlage.

Große Teile des hier gewonnenen Jurakalks werden angehende Straßenbauer bestimmt auf ihren Baustellen wiedersehen, etwa als Material für Frostschutzschichten. Vom Abbau bis zur Weiterverarbeitung in der Brechanlage und der Lagerung in großen Haufwerken verschiedenster Körnungen erfuhren die jungen Storzianer das Wesentliche aus der Baustoffproduktion des Unternehmens.

Optisches Highlight war jedoch bestimmt der neue Muldenkipper CAT 775G, den Ivo Pavlak steuert. 840 PS und fast 70 to Zuladung machten schon Eindruck.

Dann führte die Tour weiter nach Thiergarten – zu Jack Rattle, der Abenteuerlandschaft im Donautal. Hier ging es nach einer zünftigen Weißwurstvesper um den Zusammenhalt untereinander, um das gemeinsame Erreichen eines Zieles. „Einer für alle – alle für einen“ – der Zauberwirkung dieser Formel folgten im Roman die drei Musketiere. In der Wirklichkeit des Berufslebens ist sie allerdings genauso magisch.

Mut und Vertrauen zu den Kolleginnen und Kollegen konnten die STORZ-Azubis unter Beweis stellen, als sie sich im Tauwerk bis unters Dach der ehemaligen Scheune um die Wette hochziehen ließen oder Bäume erklommen. Eine schweißtreibende Tätigkeit, die neben dem heutigen Ausbildungsleiter Herbert Aggeler auch sein Vorgänger Peter Sameith mit Vergnügen verfolgte.

Vielleicht schafft es von den heutigen Lehrlingen der eine oder die andere ja auch einmal beruflich ganz nach oben.

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